• Tatjana K.

"Tante Judiths Adventskekse"


Die, für mich, wunderbarste Zeit des Jahres bricht am Montag an.


Advent und, damit verbunden, Weihnachten, nahen!


Und es sind nicht nur die Kekse, die mich mit Vorfreude darauf erfüllen.




Es ist auch die Aussicht, dass in Bälde die Novembertristesse durch die fröhliche Adventszeit vertrieben wird. Und dann am 21. Dezember die Wintersonnenwende mein Herz besonders berührt, denn daran schliessen sich Weihnachten und die heiligen Nächte (Rauhnächte) an. Und ... die Tage werden endlich langsam wieder länger.


Länger hell und weniger dunkel!


Doch nun zu den Keksen.



Es ist ein Rezept, welches ich von meiner geliebten und sehr vermissten, leider viel zu früh, verstorbenen Mutter bekommen habe. Wir haben diese Kekse in unserer Kindheit immer am Buss- und Bettag gebacken. Mein Vater hatte vorher "Herrenabend" und, vielleicht auch, um uns Kinder leise zu halten, hatte meine Mutter die Tradition eingeführt, dass an dem Tag für den Advent gebacken wird. Dieses Rezept ist unter all ihren Rezepten ein ganz besonderes. Denn es stammt noch aus der Feder ihrer Schwester "Tante Judith". Vielleicht ist es also auch noch älter. Das kann sein, aber ich habe leider niemanden mehr, den ich dazu befragen könnte.


Für mich ist es DAS Plätzchenrezept schlechthin!



Ich nehme dazu immer nur die Hände, denn der Teig ist weich und geschmeidig und lässt sich mit den Händen am Besten kneten. Alle Zutaten werden einfach zusammen gemengt, dann ein bisschen stehen gelassen (ca. 1/2 Stunde).


Danach werden kleine Kugeln geformt und auf die Oblaten gedrückt, eine ganze Mandel drauf und ab in den 150 Grad heissen Ofen! Ein bisschen Platz lassen, denn sie "laufen" etwas auseinander.


Ich lasse sie 25 Minuten backen - schaut einfach, wie es bei euch passt. Wenn sie aus dem Ofen kommen sind sie weich! Also gut auskühlen lassen. Der teig reicht für 53 (große) Kekse.


Schon während der ersten "Fuhre" erfüllt ein herrlicher Geruch die Küche und es wird ein bisschen weihnachtlich.


Ich wünsche viel Spaß beim Backen und später beim "Verputzen". Sie schmecken übrigens sofort, aber man darf sie auch gern ein bisschen "ziehen lassen".


Und nun das Rezept:


Tips: Ich nehme gern etwas weniger Sultaninen. Ihr könnt auch das Zitronat gegen Orangeat austauschen. Dann einfach die Schale von Orangen nehmen. Oder Beides ...


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